Apr 02, 2016 | Von: Margit Heuser 4 Kommentare

Samstag, 2.4. fare-well. Wein, Weib ohne hübsche Jungs

Weinfestival

Weinfestival

Super Müll-Konzept

Super Müll-Konzept

Österreichisches Bier in Auckland

Österreichisches Bier in Auckland

Never give up - das Leben ist schön!

Never give up – das Leben ist schön!

Der letzte Morgen auf einem Campingplatz – schätzungsweise für lange Zeit. Die restlichen Sachen eingepackt, den Camper ausgeputzt, Abfall weggetragen, gedumpt und getankt. und auf zum Hotel downtown. Dort haben wir unser Gepäck untergestellt und sind zum Flughafen gefahren um an der Maui-Station den Camper abzugeben. Das ging ratzfatz und dann mit dem Taxi (Discount? NZD 47 für alle, die das auch machen wollen) waren wir schon um 9.30 Uhr am Hafen.

Zwar zwei Stunden zu früh, aber die Eggs Benedict im Cafe haben uns eine Weile beschäftigt. Mit der Fähre auf nach Waihakene, zum Wein-Festival. Schon auf dem Boot war es ordentlich laut und gute Stimmung. Gerhard meinte, hier wird wie verrückt „gebaggert“. Also im Gegensatz zu unseren Weinfesten, war hier der Altersdurchschnitt enorm niedrig. Die meisten Besucher waren unter 30. Wir sind aber nicht besonders aufgefallen. Waihakene, ist eine wunderschöne Insel, 7000 Einwohner, scheinbar sehr viele Reiche, die hier wohnen und in Auckland arbeiten. Die Insel hat mindestens dreißig Weingüter, ist sonnig und hat wunderschöne Strände. Wir haben eine Pauschale gebuht und sind mit dem Bus vom Hafen aus über die Insel gefahren und auf einem großen Feld gelandet. Hier haben circa 15 Weingüter ihre Stände aufgebaut. In dem Eintrittspreis war ein 1/8 Wein und ein Weinglas zum Umhängen enthalten. Ihr seht auf dem Bild, dass das nicht ein kleines Probierglas wie bei uns war, sondern ein richtig schönes großes Weinglas. Es gab herrliche Essenstände mit allem was die neuseeländische Küche zu bieten hat. Ein 1/8 Wein kostete im Schnitt NZL$10, das sind so
€ 6, also schon ordentliches Geld. Gestern hatte es ja noch sehr stark geregnet und wir hatten schon Befürchtungen, dass das Weinfest ins Wasser fällt. Aber die Sonne hat sich für uns und unserem letzten Tag ganz besonders angestrengt. Fast zu viel. Beim Weintrinken braucht es nicht unbedingt über 30 Grad und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, oder? Jetzt denkt Ihr bestimmt, die ist auch mit nix zufrieden…

Wenn ich das nächste Mal nach Neuseeland reise, dann nehme ich mir einen Mietwagen und B&B-Unterkünfte. Aus dem einfachen Grund: Mit dem Camper lernst du maximal die Mitreisenden kennen, aber halt keine Real-Kiwis. Oder du musst ständig auf ein Weinfest, da haben wir auch Einige kennengelernt. Die Neuseeländer, genannt Kiwis, sind wahnsinnig nett, erzählen und lachen sofort mit dir und sind hoch interessiert, was in Deutschland so los ist. Wir lernten auch drei nette Mädels kennen, die uns erzählten, dass es in Neuseeland keine good-looking, also keine gut gutaussehende Jungs gibt. Das haben wir auch schon festgestellt. Das ist hier Mangelware.

Wieder in Auckland angekommen, haben wir am Hafen noch etwas getrunken. Hier steppt der Bär, Live-Musik, tanzende, gutgelaunte Menschen und ein herrlicher Blick auf die Stadt der Segel. Das Wetter hat natürlich auch gepasst. Wir hatten noch eine interessante Begegnung: Bei einem Paar mit zwei Kindern hörte ich die Mutter deutsch sprechen. Wir kamen ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass die beiden Deutsche sind und in Neuseeland wohnen, jetzt auf die Staatsbürgerschaft warten und ein Camper-Vermietungsunternehmen gegründet haben. Also wenn ihr einen perfekten Service, gute, neuwertige, deutsche Camper-Fahrzeuge (Bürstner, Hymer) sucht, sagt Bescheid.

Das war echt der Tag der Begegnungen. Statt gleich die Hobson-Street zu nutzen , wo unser Hotel liegt, die aber zum Laufen uninteressant ist, sind wir die Queens Street hochspaziert. Also ich glaube jetzt nicht mehr an Zufälle: In einer 1.5 Mio. Einwohner-Großstadt begegnen uns unsere Reisefreunde aus Berlin. „Eigentlich“ haben wir uns schon auf dem Campingplatz verabschiedet. So klein ist die neuseeländische Welt.

Morgen wird unsere Welt noch ein wenig kleiner. Rückflug nach Good Old Germany über Singapur, kurzer Stopp und dann nach München. Ich freue mich sehr auf zu Hause, auf Pfronten, auf das Allgäu, auf unsere Polly, auf die Menschen und….auf Euch.

Ich werde noch eine wenig weiterschreiben. Die Tage nach Neuseeland beschreiben. Ein wenig den Unterschied, die Auffälligkeiten, die Erinnerungen, die so aufploppen…

Danke an alle meine treuen Leser und Leserinnen. Ich hatte Euch stets vor Augen.
Besucht mal dieses wunderbare, märchenhafte, unglaubliche Land – Ihr werdet genauso begeistert sein, wie wir.

See you again

4 Kommentare zu Samstag, 2.4. fare-well. Wein, Weib ohne hübsche Jungs

  1. Pia staschik
    3. April 2016 08:09

    Wir werden die Berichte vermissen. Heute vor 2 Jahren sind wir in christchurch gelandet!
    Eure Berichte haben uns unseren Traumurlaub wieder sehr ins Gedächtnis gerufen!
    Vielen Dank dafür und kommt gut heim!
    LG und hoffentlich bis bald
    Pia und Arturo

  2. Steffen
    3. April 2016 14:59

    Liebe Margit, es war toll euch auf eurer Reise auf diese Weise begleiten zu dürfen. Nur noch selbst hinfahren ist schöner 😉

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