Mrz 27, 2016 | Von: Margit Heuser 1 Kommentar

Ostersonntag, 27.3. Ninety Miles Beach, verrückt, keine Hühner mehr

hÄBBI eASTERN

hÄBBI eASTERN

HIer fotografierten alle

HIer fotografierten alle

Cape Reinga

Cape Reinga

IMG_4402

KFC hat keine Hühner mehr

KFC hat keine Hühner mehr

Für Jakob

Für Jakob

Gerhard sitzt auf einem mindestens 40.000 Jahre alten Kauri-Baum

Gerhard sitzt auf einem mindestens 40.000 Jahre alten Kauri-Baum

Gumdiggers Park

Gumdiggers Park

Ninety Miles Beach

Ninety Miles Beach

IMG_4380

Heute sitze ich, während ich diesen Blog schreibe, mitten im „Kommunikationscenter“ vom Campground. Hier geht es ab. Es wird gegessen, Tischtennis gespielt, TV geschaut und und und ich mitten drin.
Das war ein hochinteressanter Tag. Wir wohnen ja am Ende oder am Anfang – kommt darauf an von wo man schaut – der Ninety Miles Beach und heute ist der Ausflug dorthin fällig. Auf dem Weg der neunzig Meilen, die eigentlich nur 110 Kilometer sind, besuchten wir den Gumdiggers Park. Das Gebiet war 100 000 Jahre lang von Kauriwäldern bedeckt. Zurückgeblieben sind uralte Baumstämme und wertvoller Gum, der zur Herstellung von Lacken und Linoleum verwendet wurde und unter der Oberfläche begraben liegt. Das Ausgraben dieses Rohstoffes war zwischen den 1870er und den 1920 er Jahren die Hauptindustrie der Region. Ein Video erklärt die wichtigsten Infos und danach folgt man den Wegen durch den Busch, die an Gumgräberhütten, alten Kauristümpfen, riesigen konservierten Baumstämmen und von den Gumgräbern hinterlassenen Löchern vorbeiführen. Hier liegt der älteste, nicht versteinerte Baum der Welt. 40.000 Jahre! Verrückt, nicht wahr?
Jetzt aber auf nach Cape Reinga entlang der Ninety Mile Beach. Wir fahren auf einer asphaltierten gut ausgebauten Straße. Direkt auf dem Strand können wir mit unserem Camper nicht. Da ist die Gefahr doch zu groß, dass wir steckenbleiben. Auf einem Zwischenstopp haben wir uns bei den größten Sanddünen die „Sand-Boarder“ angeschaut. Am Cape Reinga steht ein Leuchtturm und ganz in der Nähe ist der nördlichste Punkt Neuseelands. Für die Maoris ist das ein enorm wichtiger und spiritueller Platz. Mich hat diese Gegend auch extrem in den Bann gezogen. Es überkommt einem das Gefühl, am Ender der Welt angekommen zu sein. Hier treffen die Tasmansee und der Pazifik aufeinander. Für die Maoris ist Cape Reinga der Ort, an dem die Seelen der Verstorbenen ihre Reise in die spirituelle Heimat antreten. Die Fahrt hin –und zurück nimmt echt einige Stunden in Anspruch. Um 10.30 Uhr sind wir gestartet und gegen 17 Uhr sind wir erst wieder zurückgekommen. Jetzt noch schnell zum Strand. DIESER STRAND – sowas habe ich noch nicht gesehen. Daytona Beach in Florida ist dagegen mini-klein. Hier fahren Autos, Quads, Strandsegler, Motorräder, Surfer, Menschen beim Baden, Hunde und und. Aber alles so verteilt, dass es an diesem riesigen Strand mit den herrlichen Dünen enorm viel Platz gibt. Da fahren Einheimische mit Oma, Opa, Hund direkt ans Wasser und Großfamilien gehen zum Fischen. Wohlgemerkt, es ist so viel Platz, dass das alles nicht auffällt. Ich habe versucht, diesen riesigen Strand mit der Kamera einzufangen. Hoffe, Ihr könnt Euch ein Bild machen. Spätestens zu Hause werde ich diese Szenerien malen. Ich freue mich schon darauf.

One Kommentare zu Ostersonntag, 27.3. Ninety Miles Beach, verrückt, keine Hühner mehr

  1. Corinna Klotz
    27. März 2016 11:17

    Da kommen wunderbare Erinnerungen hoch. Ich fand das dort auch sehr faszinierend. Frohe Ostern!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Margit Heuser Akademie

    Neue Erkenntnisse und Wissen online gewinnen: Lernen, diskutieren und austauschen rund um die Themen Verkauf, Mensch & Kommunikation, Kreativität & Visionen sowie Knigge.
    » Margit Heuser Akademie
  • Buchempfehlungen