Mrz 26, 2016 | Von: Margit Heuser 1 Kommentar

Freitag, 25.3. Ein typischer Karfreitag?

Meine Rettung - das Küchenfenster
Meine Rettung – das Küchenfenster

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Wir 2 und ein Wasserfall. Selfies vorever
Wir 2 und ein Wasserfall. Selfies vorever

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Hundertwasser-Toilette
Hundertwasser-Toilette
und noch eine Ansicht
und noch eine Ansicht
Kawakawa hat was
Kawakawa hat was
Fähre nach Russell
Fähre nach Russell

Übernachtung in Whangarei. Nach dem Regenfrust von gestern nehmen wir heute für diesen Tag einen neuen Anlauf. Es hat auch wunderbar sonnig begonnen und wir konnten sogar draußen frühstücken. Da ich Sorge hatte, dass durch unsere offene Campertür die wilden Schnaken einziehen, warf ich die Tür zu. Das Pech war nur, dass der Schlüssel innen steckte und alle Türen geschlossen waren. Super – das wird der supertolle Karfreitag. Meine Reisefreundin Amelie, sagte vor ein paar Tage, dass sie vor so einer Situation Panik hätte. In Whangarei auf dem Campingplatz wartend auf den Schlüsseldienst von VW -so habe ich mir das vorgestellt – uns blieb vor Aufregung fast die Spucke weg. Ein verzweifelter Rundgang um den Camper begann, ich probierte alle Türen aus – wir haben natürlich alle brav abgeschlossen. Eine Chance gab es noch – das „Küchenfenster“. Es war offen. Eine sehr sehr kleine Öffnung. Das versuche ich. Eine Konstruktion muss her. Die Campingbank, Gerhards Rücken und dann hat es geklappt. Letzte Woche meinte mein Mann mal, ich sei beweglich wie ein Gummibärchen. Das hat uns heute geholfen. Puuuhhh – war ich froh, als ich von innen aus dem Camper schauen konnte und wir die Fahrt weiter fortsetzen können.

Erstmal Richtung Wasserfall – fast mitten in der Stadt einen 26 Meter hohen Wasserfall hat auch nicht jeder Ort. Dann wollten wir noch in das Kunstzentrum – Quarry Arts Center – aber leider am Karfreitag geschlossen. Nun gut – dann verlassen wir Whangarei und fahren weiter nach Tutukaka. Hört sich irgendwie wie bei Pippi Langstrumpf an? Dort wollten wir eine Bootsfahrt raus zu den umliegenden Inseln unternehmen. Nur leider waren wir ein paar Minuten zu spät dran. Schon weg – Pech. Also doch wieder wandern. Das war allerdings wunderbar. Entlang der Küste von Matapouri zur Whale Bay. Wunderbare Strände, keine Menschen und ein türkisfarbenes Meer. Und die Sonne zeigte sich wieder. Endlich! Wir sind dann mit der Fähre von Pahia nach Russell. Nur leider hatte die Hauptattraktion – das Russell Museum- schon geschlossen. Punkt 17.00 Uhr. 3 x Pech am Tag ist doch schon wieder Glück, oder?
Jetzt war es auch Zeit zu unserem ziemlich abgelegenen Campingplatz auf Aroha Island zu fahren. Wir wollten doch heute Nacht die Kiwis beobachten. Scheinbar gibt es hier vier Kiwis, eine ältere Chefin, Henriette mit 32 Jahren hat einen jüngeren Mann, mit 15 Jahren. Die beiden haben einen Sohn mit 3 Jahren und es hat sich noch eine Dame mit 17 Jahren eingeschlichen. Nur leider – hat es so stark geregnet, dass man die Kiwis weder hören noch sehen konnte. Aber der Wille war da und wir mussten halt mit den vielen schnatternden Enten Vorlieb nehmen.

One Kommentare zu Freitag, 25.3. Ein typischer Karfreitag?

  1. Renate Hein
    26. März 2016 09:27

    Guten Morgen ihr zwei.
    Hatte mir schon Sorgen gemacht weil ich nichts zu lesen bekam.
    Also das war ja mal ne Aufregung am Karfreitag für euch.
    Das kann ich mir lebhaft vorstellen wie du die Campertür angesichts der Schnaken zuschlugst. Es gibt nichts schlimmeres als mit solchen Viechern das Zimmer teilen zu müssen. Ich hätte vermutlich ebenso gehandelt und die Tür zugeschmissen. Das man da vorher schaut ob man den Schlüssel hat ist zweifelhaft. Man will ja schließlich sich und seine liebsten retten. Die Diskussionen wenn dann die Türe zu ist kann ich mir allerdings auch gut vorstellen
    Gott sei dank für das geöffnete Fenster. Ich glaube in der Situation passt man wirklich durch jeden Spalt. Es sieht auf alle Fälle winzig aus und ganz schön hoch.
    Das hast du super gemacht.
    Das sind die Geschichten die man eigentlich nicht erleben will, die aber später super zum Erzählen sind.
    Das mit dem vielen Regen ist echt doof. Jetzt seid ihr schon so lange in NZ und habt noch immer keine Kiwis gesehen. Mittlerweile glaub ich dass es die da gar nicht gibt und dass das nur eine gute Geschichte ist um Touristen anzulocken
    Gestern war Karfreitag und es war echt shit Wetter hier. Regen Regen Regen. Das war ein bisschen trübselig. Aber heute startet der Tag mit viel Helligkeit und es scheint ein trockener und sonniger Tag zu werden. Da werden wir mal wieder seit langem den Golfschläger auspacken und auf die weiße Kugel einschlagen. Ich hoffe ich treffe das kleine Scheisserchen auch.
    och wusste nicht dass Hundertwasser am anderen Ende der Welt war. Da sieht man mal – Reisen bildet. Und wenn man nicht selber reist dann lernt man aus den Erzählungen der anderen. Immer wieder schön seine verrückte Bauweise und Inneneinrichtungen zu sehen.
    So jetzt hab ich mal wieder genug gesagt. Freu mich auf deine weiteren Bilder und Texte. Bis bald. Eine dicke Umarmung
    Renate

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