Mrz 31, 2016 | Von: Margit Heuser Keine Kommentare

Donnerstag, 31.3. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern – Heusers erobern Auckland

Unser Blick beim Frühstück

Unser Blick beim Frühstück

Frühstücksgäste

Frühstücksgäste

Skytower - so gut wie es mit dem Handy ging

Skytower – so gut wie es mit dem Handy ging

Mitten in Auckland solche Bäume!

Mitten in Auckland solche Bäume!

Art Gallery

Art Gallery

IMG_4546

Heute steht ein Coast to Coast Walkway auf dem Programm. Rasch ein kleines Frühstück mit herrlicher Aussicht – auch die Spatzen haben ihre Freude. Dann wieder in den Bus nach Devonport und mit der Fähre nach Auckland. Von dort erstmal zum Skytower – für die Reservierung voms Abschiedsabendessen mit fantastischer Aussicht. Wir könnten ja auch den Skywalk oder Skyfall machen – aber….wir essen dann doch lieber. Jetzt brauchen wir einen Cappucino und dann geht unser Walk los. Apropos Kaffee- in Auckland gibt es den besten Kaffee von ganz Neuseeland -vielleicht auch den besten von sehr vielen Urlaubsländern. Das können sie wirklich! Unterwegs haben wir öfters mal seltsame Cappucino-Exemplare getrunken.

An der Universität vorbei sind wir zum Albert Park und dann begann die Suche nach dem Kunstmuseum. Auckland ist extrem schlecht ausgeschildert, hat an der Universität eine große Baustelle und der Stadtplan für den Walkway ist absolut undurchsichtig. Wir sind heute einige Kilometer unnötig gelaufen. Macht nix – so bleiben wir fit und sitzen werden wir demnächst im Flugzeug noch genügend.
Das Kunstmuseum, die Auckland Art Gallery, hat ein spektakuläres Atrium aus Holz und Glas und zeigt das Beste der neuseeländischen Kunst. Internationale Künstler haben wir nicht gefunden, scheinbar gibt es Werke von Bruegel, Reni, Picasso, Cezanne, Gauguin und Matisse – die müssen aber besonders gut versteckt sein. Vielleicht setze wir unsere Suche morgen fort.

Dann kam die nächste spannende Etappe. Auf Anraten des gestrigen Reiseführers wollten wir nach Parnell zum Shoppen. Das war ein sehr langer anstrengender Weg – wir sind ja laufen auf Asphalt nicht mehr gewöhnt. Endlich haben wir dann Parnell gefunden, ganz nett – aber shoppen war nicht so ideal. Von Parnell sind wir dann nach Newmarket gelaufen. Da waren schon viel bessere Geschäfte. Allerdings hatte ich einen schwäbischen Nachmittag und….nix gekauft. Entweder war es zu teuer oder unserer Mode etwas hinterher. Macht nix –schon wieder was gespart.

Jetzt konnten wir endgültig nicht mehr laufen – meine Socken brannten und wollten mit dem Bus zur City und dann nach Takapuna fahren. Wir warteten eine halbe Stunde an der Busstation. Der erste Bus, der dann endlich kam, war der Falsche. Wir sollten um die Ecke zu einer anderen Linie. Um die Ecke kamen mehrere Busse, die alle nicht in die richtige Richtung fuhren. Wir warteten insgesamt eine Stunde auf den dann endlich richtigen Bus. Der Busfahrplan stimmt übrigens auch nicht, aber das steht schon im Reiseführer. Also ehrlich Leute, für eine Großstadt wie Auckland mit so vielen Touristen ist der öffentliche Verkehr eine Katastrophe. Die Inner-Line kostet extra, der Britomat-Bus extra, die Fähre extra und der Bus von der Fähre nach Takapuna nochmals extra. Da hätte uns das Tagesticket auch nichts genutzt.
Irgendwie sind wir dann doch wieder in Takapuna angekommen. Allerdings super-hungrig, weil außer ein bisschen Käse und Trauben gab es heute noch nichts. In Takapuna steht ja unser Camper und dieser Ort liegt direkt am Strand und es gibt eine Menge Restaurants. Irgendwie hat es uns zum Japaner gezogen. Ich war noch ganz selten in meinem Leben japanisch essen. So was Lustiges habe ich noch nicht erlebt. Alle Angestellten, mitsamt den Köchen haben auf japanisch HURRA geschrien, als wir das Lokal betraten. Natürlich haben sie da snicht nur bei uns, sondern, bei allen Gästen gemacht. Das ist doch mal eine nette Art. Getrommelt haben sie übrigens auch noch…
Was haben wir gegessen?

  • Snapper-Flügel, echt nur die Flossen mit ein wenig Fleisch
  • Wantan – fritierte Teigtaschen mit Scampis
  • Tintenfische am Spieß

Dazu ein japanisches Bier. War alles sehr gut.

Jetzt sitze ich hier und schreiben diesen Blog. Total müde, gleich trinken wir noch einen Abschieds-Sekt mit unseren Berliner Reisefreunden und dann – ab ins Bett. Morgen haben wir wieder eine Menge vor.

Kia Ora

P.S. was mir noch in Auckland beim Busfahren aufgefallen ist. Alle Fahrgäste bedanken sich wenn sie aussteigen beim Busfahrer. Finde ich eine ganz nette Geste.

Auckland Skyline bei Nacht

Auckland Skyline bei Nacht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Margit Heuser Akademie

    Neue Erkenntnisse und Wissen online gewinnen: Lernen, diskutieren und austauschen rund um die Themen Verkauf, Mensch & Kommunikation, Kreativität & Visionen sowie Knigge.
    » Margit Heuser Akademie
  • Buchempfehlungen