Jul 12, 2012 | Von: Margit Heuser Keine Kommentare

Zu viel Monotonie

Hier kommt die Kreativität ins Spiel. Zum Beispiel in Form von Musik. Die wirkt auf den Körper mindestens so stimulierend wie Sex. Denn Töne wandern direkt vom Ohr in unser Gefühlszentrum, das limbische System. Wenn wir Melodien hören oder sogar selbst produzieren, schüttet der Organismus körperliche Opiate aus. Das sorgt für Wohlbefinden und jagt wohlige Schauer über die Haut. Wissenschaftler sagen dazu „Chill“ oder sogar Hautorgasmus.

Chillen mit Musik kennt in der Zwischenzeit auch jeder. Dass Schmerzpatienten dank Musik weniger Medikamente brauchen, zeigen Studien. Beim Klavierspielen wird das Gehirn stärker durchblutet, fanden Wissenschaftler der Sporthochschule Köln heraus. Am meisten Energie bringt jedoch Singen, da wird der eigene Körper als Instrument benutzt. Denn dabei produzieren die Stimmbänder nicht nur Töne, sondern die Atmung wird intensiviert, mehr Sauerstoff rauscht durch die Blutbahnen und die Immunabwehr wird angekurbelt.

Viele andere Kreativitätstechniken lassen uns innerlich wachsen. Malen zum Beispiel weitet bekanntlich die Seele. Wir versinken in uns, vergessen, was um uns herum los ist. Wir verlassen unseren Verstand und erhalten oft Zugang zu Träumen und Wünschen, die uns bislang nicht mal klar waren. Kreativität hilft, Kräfte zu entdecken, etwas zu schaffen. Sie lenkt ab vom Alltag und macht das Leben bunter.

Wie machen Sie gegen zu viel Monotonie? Freue mich auf Ihre Kommentare!

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